„Unser Verein ist judenfrei!“ Ausgrenzungen im deutschen Sport

So., 26.11., 19:00 Jüdisches Museum München

Vortrag von Sporthistoriker Prof. Lorenz Peiffer

In der Geschichte der deutschen Turn- und Sportbewegung ist der 30. Januar 1933 ein markantes Datum. Deutsche Turn- und Sportvereine und ihre Verbände zählten zu den Wegbereitern für die Durchsetzung der rassistischen Ideologie in der deutschen Gesellschaft. Sie waren Akteure in dem politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozess. Die freiwillige Einführung des sogenannten Arierparagraphen bereits im Frühjahr 1933 in zahlreichen Vereinen und Verbänden – zu einem Zeitpunkt als sich die neue nationalsozialistische Sportführung noch nicht etabliert hatte – war ein erster Schritt auf dem Wege des beispiellosen Zivilisationsbruchs.

Eintritt frei

Für alle Teilnehmer dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ um 17:00 im Rahmen einer kostenlosen Kuratorenführung anzusehen.
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 25 Teilnehmer_innen
Anmeldung unter Tel. +49 89 2885164 23 oder
veranstaltungen.jmm@muenchen.de

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum München

Jüdisches Museum München

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