Vom Ornament zum Staatssymbol – Zur Geschichte des Davidsterns

Vortrag von Dr. Elisabeth Fuchshuber-Weiß

Die Geschichte des Davidsterns reicht in die vorchristliche und vorislamische Zeit zurück. Der sechseckige Stern wurde als verzierendes Schmuckornament verwendet, versprach Schutz gegen Schadenszauber, war Symbol jüdischer Lebens- und Religionsgemeinschaften und entwickelte sich im Zionismus zum Zeichen jüdisch-nationalen Bewusstseins und zum politischen Symbol des Staates Israel. Auch der Missbrauch durch die Nationalsozialisten als „Judenstern“ ist Teil der langen Tradition dieses Symbols. In diese spannende und wechselhafte Geschichte möchte der Vortrag Einblick geben, begleitet von interessanten Abbildungen.

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum München

Eintritt frei

Für alle Teilnehmer dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ um 17:00 Uhr im Rahmen einer kostenlosen Kuratorenführung anzusehen.

max. 25 Teilnehmer
Anmeldung erforderlich unter Tel. 089 288516423 oder fuehrungen.jmm@muenchen.de

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