{"id":563,"date":"2010-10-17T13:31:04","date_gmt":"2010-10-17T11:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/jkm.webkonzeption.info\/?p=563"},"modified":"2013-12-17T13:34:29","modified_gmt":"2013-12-17T12:34:29","slug":"juedisches-leben-in-berlin-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/?p=563","title":{"rendered":"J\u00fcdisches Leben in Berlin heute"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lala S\u00fcsskind<\/strong> (Vorsitzende der j\u00fcdischen Gemeinde zu Berlin), <strong>Hermann Simon<\/strong>, <strong>Alina Gromova<\/strong>, <strong>Rabbiner Andreas Nachama<\/strong> und <strong>Rabbiner Tom Ku\u010dera<\/strong> diskutieren \u00fcber die Einfl\u00fcsse der Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, die multikulturelle und multireligi\u00f6se Vielfalt und die Zukunftsperspektiven der j\u00fcdischen Gemeinschaft in Berlin.<br \/>\n<strong>Moderation: Olga Mannheimer<\/strong><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>Lala S\u00fcsskind:<\/strong> Lala S\u00fcsskind ist als erste Frau zur neuen Vorsitzenden der J\u00fcdischen Gemeinde zu Berlin gew\u00e4hlt worden. Die 61-J\u00e4hrige wurde nach der konstituierenden Sitzung der neu gew\u00e4hlten Repr\u00e4sentantenversammlung (Gemeindeparlament) als Nachfolgerin von Gideon Joffe an die Spitze des Vorstands gew\u00e4hlt. Die J\u00fcdische Gemeinde zu Berlin ist mit etwa 12.000 Mitgliedern die gr\u00f6\u00dfte Gemeinde in Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Hermann Simon:<\/strong> Hermann Simon wurde 1949 in Berlin geboren. Nach dem humanistischen Abitur (1967) Studium der Geschichte und Orientalistik an der Humboldt-Universit\u00e4t, Berlin. Graduiertenstudium in Prag zur Spezialisierung auf Orientnumismatik. 1976 Promotion mit einer Arbeit \u00fcber mittelalterliche orientalische M\u00fcnzen. Arbeit auf diesem Gebiet 1977-1988 an den Staatlichen Museen zu Berlin. Seit Juli 1988 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin \u2013 Centrum Judaicum.<\/p>\n<p><strong>Alina Gromova:<\/strong> Geboren 1980 in Dnepropetrowsk \/ Ukraine. 1995 Auswanderung nach Israel. 1997 Einwanderung in die BRD. Studierte J\u00fcdische Studien und Englische Philologie in Berlin, Potsdam und Melbourne. Zurzeit Promotion an der Humboldt Universit\u00e4t zu Berlin, Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Ethnologie \u00fcber junge russischsprachige Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion in Berlin. Seit 2005 regelm\u00e4\u00dfige Ver\u00f6ffentlichungen in der  J\u00fcdischen Zeitung, J\u00fcdischen Allgemeine und der russischsprachigen Evrejskaja Gazeta. Seit August 2010 im Vorstand der Stiftung Zur\u00fcckgeben. Stiftung zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft.<\/p>\n<p><strong>Rabbiner Andreas Nachama:<\/strong> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender <strong>Direktor<\/strong> der Stiftung Topographie des Terrors seit 1994. Zuvor Projektleitung der nach der 750-Jahr-Feier 1987 fortgesetzten Ausstellung Topographie des Terrors bei der Berliner Festspiele GmbH. Seit 2005 Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance am Touro College Berlin | New York. Nebent\u00e4tigkeit als Rabbiner der im Herbst 1999 mit Rechtsanwalt Albert Meyer, Rabbiner Nathan Peter Levinson  und Oberkantor Estrongo Nachama wiederer\u00f6ffneten Synagoge H\u00fcttenweg (bis 1994 Chaplain Center der US-Armee).<\/p>\n<p><strong>Rabbiner Tom Ku\u010dera:<\/strong> Tom Ku\u010dera leitet heute die Liberale J\u00fcdische Gemeinde Beth Shalom in M\u00fcnchen. Er war zusammen mit zwei Studienkollegen der erste Rabbiner, der nach dem Holocaust auf deutschem Boden ausgebildet und feierlich zum Rabbiner geweiht wurde. Studiert hat er in Potsdam am Abraham Geiger Kolleg, unweit der Bundeshauptstadt.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lala S\u00fcsskind (Vorsitzende der j\u00fcdischen Gemeinde zu Berlin), Hermann Simon, Alina Gromova, Rabbiner Andreas Nachama und Rabbiner Tom Ku\u010dera diskutieren \u00fcber die Einfl\u00fcsse der Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, die multikulturelle und multireligi\u00f6se Vielfalt und die Zukunftsperspektiven der j\u00fcdischen Gemeinschaft in Berlin. 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