{"id":2309,"date":"2023-10-24T23:07:46","date_gmt":"2023-10-24T21:07:46","guid":{"rendered":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/?p=2309"},"modified":"2023-10-24T23:34:01","modified_gmt":"2023-10-24T21:34:01","slug":"37-juedische-kulturtage-muenchen-14-nov-11-dez-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/?p=2309","title":{"rendered":"37. J\u00fcdische Kulturtage M\u00fcnchen 14. Nov. &#8211; 11. Dez. 2023"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_2-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<p>Seit 37 Jahren setzen die j\u00fcdischen Kulturtage M\u00fcnchen ein Highlight im M\u00fcnchner Kulturherbst und geben Einblicke in die Vielfalt und den Reichtum der j\u00fcdischen Kultur und Tradition. F\u00fcr das Programm 2023 konnte die Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition e. V. M\u00fcnchen renommierte Vertreter der j\u00fcdischen Kulturszene f\u00fcr einen Beitrag zu diesem Festival j\u00fcdischen Lebens gewinnen.<\/p>\n<p>So setzt das Kulturfest in unserer M\u00fcnchner Stadtgesellschaft ein festes Zeichen der Verbundenheit und Toleranz und gegen Rassismus und Antisemitismus. Der Festakt mit Traditionskonzert im Klezmer-Stil, die Ausstellung \u201eZeichnen gegen das Vergessen\u201c von Manfred Bockelmann und die autobiografische Lesung aus der j\u00fcdischen Nachkriegszeit \u201eIch bin ein Zebra\u201c von Erwin Javor sowie Kooperationen mit der \u201eOperation Finale\u201c-Ausstellung und der \u201eStones\u201c-Theaterperformance setzen die Programmhighlights.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_3-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_3-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<h1>\u201eZeichnen gegen das Vergessen\u201c<\/h1>\n<p>Die Werkreihe ZEICHNEN GEGEN DAS VERGESSEN von Manfred Bockelmann ber\u00fchrt in ihrer Intensit\u00e4t und Menschlichkeit. Dem K\u00fcnstler gelingt es in einmaliger Weise, die j\u00fcngsten Opfer des grausamen NS-Regimes mit seinen Portraitwerken aus dem Dunkel des Vergessens ins Licht des Erkennens und Erinnerns zu holen. \u00dcber seine Ausstellung sagt Bockelmann \u201eIch m\u00f6chte diese Kinder zur\u00fcckholen aus der Dunkelheit und ich werde meine Portraits weiter zeichnen, solange ich kann.\u201c Der mehrfach ausgezeichnete Film von Regisseurin B\u00e4rbel Jacks \u00fcber das Kunstprojekt ist eine Verneigung vor den mehr als 1,5 Millionen Kindern, die von den Nazis ermordet wurden, und erinnert zugleich an die \u00dcberlebenden, die mit dem Unbegreiflichen bis heute leben. (Ausstellung vom 13.11. &#8211; 16.11.2023).<\/p>\n<p><b>Gru\u00dfworte:<\/b> Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Pr\u00e4sidentin der Israelitischen Kultusgemeinde M\u00fcnchen und Oberbayern, Prof. Dr. Michael Piazolo, Bayerischer Staatsminister f\u00fcr Unterricht und Kultus,<\/p>\n<p>Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung f\u00fcr j\u00fcdisches Leben und gegen Antisemitismus,<\/p>\n<p><b>Rezitation:<\/b> Sunnyi Melles.<\/p>\n<p>Anmeldung zur Vernissage, Besuchen &amp; F\u00fchrungen f\u00fcr Schulklassen:<\/p>\n<p>info@juedischekulturmuenchen.de oder telefonisch 089 35612486<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_4-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_4-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<h1>\u201eDie Sprache der Kultur verbindet\u201c<\/h1>\n<h2>Zum Festakt der 37. J\u00fcdischen Kulturtage M\u00fcnchen<\/h2>\n<p>pr\u00e4sentiert das Orchester \u201eNoya\u201c mit Refael Mirila, unter der<\/p>\n<p><b>Schirmherrschaft<\/b> von Dieter Reiter, Oberb\u00fcrgermeister der Landeshauptstadt M\u00fcnchen, eine musikalische Reise in die Welt j\u00fcdischer Melodien. Die hochtalentierten Zwillinge Franziska &amp; Melanie \u00dcberreiter verzaubern das Publikum mit j\u00fcdischen Kl\u00e4ngen des Broadways.<\/p>\n<p><b>Gru\u00dfworte:<\/b> Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Pr\u00e4sidentin der<\/p>\n<p>Israelitischen Kultusgemeinde M\u00fcnchen und Oberbayern,<\/p>\n<p>Georg Eisenreich, Bayerischer Staatsminister f\u00fcr Justiz,<\/p>\n<p>Dieter Reiter, Oberb\u00fcrgermeister der Landeshauptstadt M\u00fcnchen<\/p>\n<p><b>Ehrengast:<\/b> Karin Baum\u00fcller-S\u00f6der<\/p>\n<p><b>Moderation:<\/b> Uschi D\u00e4mmrich von Luttitz<\/p>\n<p>Preise: 18.- \u20ac<br \/>\n\u20ac 5.- \u20ac erm\u00e4\u00dfigt (Sch\u00fcler, Studenten, Rentner und<\/p>\n<p>Inhaber des M\u00fcnchen Pass Tickets: www.muenchenticket.de<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_5-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_5-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<h1>\u201eIch bin ein Zebra: Eine j\u00fcdische Odyssee\u201c<\/h1>\n<p>Vom Schtetl nach Budapest, von Budapest nach Wien und nach Israel f\u00fchrt Erwin Javors Zeitreise. Sie ist eine Liebeserkl\u00e4rung an seine Eltern, deren Geschichten und Erz\u00e4hlungen \u00fcber eine heute verlorene Welt ihn gepr\u00e4gt haben. Der j\u00fcdische Humor und seine Witze vermengen sich in der Erz\u00e4hlung wie ein Mosaik mit Geschichte und pers\u00f6nlichen Anekdoten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So erlebt das Publikum eine bewegte Familiengeschichte, erz\u00e4hlt mit j\u00fcdischem Witz, Selbstironie und tragikomischen Pointen.<\/p>\n<p>Der bekannte Schauspieler, TV-Star und Kabarettist Heinz Marecek liest Unterhaltsames in der Tradition der Wiener Kaffeehausliteraten aus dem Buch des \u00f6sterreichischen Unternehmers und Publizisten Erwin Javor.<\/p>\n<p><b>Gru\u00dfwort:<\/b> Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung f\u00fcr j\u00fcdisches Leben und gegen Antisemitismus<\/p>\n<p>Preise: 10.- \u20ac \/ 5.- \u20ac erm\u00e4\u00dfigt (Sch\u00fcler, Studenten, Rentner und Inhaber des M\u00fcnchen Pass) Tickets: www.muenchenticket.de<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_6-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_6-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<h1>\u201eKlezmer, Candles &amp; Chanukka\u201c<\/h1>\n<h2>Konzert der \u201eKlezmer Angels\u201c<\/h2>\n<p>Die \u201eKlezmer Angels\u201c mit Pianistin Inna Surzhenko und den S\u00e4ngerinnen Svea Zhidetskaya und Margarita Hayer begeistern mit einem besinnlichen Potpourri von beseelten Klezmer-Songs bis hin zu Musical-Evergreens j\u00fcdischer Komponisten. Gemeinsam entz\u00fcnden wir die 5. Chanukka Kerze und genie\u00dfen die Channukah-Spezialit\u00e4ten, um die Tradition dieses Feiertags der M\u00fcnchner Stadtgesellschaft vorzustellen und ein festes Zeichen des Miteinanders zu setzen.<\/p>\n<p>Preise: 9.- \u20ac \/ 5.- \u20ac erm\u00e4\u00dfigt<\/p>\n<p>(Sch\u00fcler, Studenten, Rentner und Inhaber des M\u00fcnchen Pass)<\/p>\n<p>Tickets: www.muenchenticket.de<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_7-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_7-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<h2>\u201eSTONES\u201c \u2013 Theaterperformance mit anschlie\u00dfender Diskussionsrunde<\/h2>\n<p>Anl\u00e4sslich des 85. Jahrestags der \u201eReichspogromnacht\u201c kommt das Performance-Theaterst\u00fcck \u201eStones\u201c von Yinon Tzafrir zur Auff\u00fchrung. Es erweckt ein ganzes Monument heldenhafter K\u00e4mpfer zum Leben. Als Inspiration diente das Denkmal zum Aufstand im Warschauer Ghetto 1943. Durch subtiles Schauspiel, einen einzigartigen Soundtrack und originelle visuelle Metaphern kreiert die Schauspielgruppe \u201eOrto-Da\u201c eine neue Theatersprache. Anschlie\u00dfend findet eine Diskussionsrunde mit Dr. Andreas Heusler, Sachgebietsleiter im Stadtarchiv M\u00fcnchen f\u00fcr Zeitgeschichte und J\u00fcdische Geschichte, statt.<\/p>\n<p>Anmeldung unter: Rajber.events@t-online.de<\/p>\n<p>In Kooperation mit:<\/p>\n<p>Kulturreferat der Landeshauptstadt M\u00fcnchen<br \/>\nDIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V., Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Initiative 27. Januar<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_8-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/programm-A5_final-C_Seite_8-1024x717.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"717\" \/><\/a><\/p>\n<h1>\u201eOperation Finale: Die Ergreifung &amp; der Prozess von Adolf Eichmann\u201c<\/h1>\n<p>Die Ausstellung, die erstmals in Deutschland gezeigt wird, gibt Einblicke in die geheime Geschichte hinter der Entdeckung und Ergreifung von Adolf Eichmann in Argentinien, einem der ber\u00fcchtigtsten T\u00e4ter des Holocaust. Erm\u00f6glicht wurde die Ergreifung des \u201eArchitekten der Shoah\u201c durch die Initiative und Beharrlichkeit des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer und der Agenten des Mossad. Die Ausstellung wurde in den USA (Maltz Museum) mit israelischer Unterst\u00fctzung (Mossad \u2013 dem israelischen Geheimdienst \u2013 und ANU \u2013 dem Museum des j\u00fcdischen Volkes) entwickelt. Der Eichmann-Prozess war das erste Strafverfahren gegen einen Holocaust-T\u00e4ter. In historischer, p\u00e4dagogischer, juristischer und kultureller Hinsicht verankerte der Prozess den Massenmord an den europ\u00e4ischen Juden im Bewusstsein der Welt\u00f6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Sonderausstellung im Museumseintritt enthalten, Erw. \u20ac 7,-, erm\u00e4\u00dfigt<\/p>\n<p>\u20ac 5,-, Kinder unter 18 Jahren frei, Mitglieder des Freundeskreises frei<\/p>\n<p>Sonderf\u00fchrung f\u00fcr die j\u00fcdischen Kulturtage: 24. November 2023, 16:00 Uhr Sonderf\u00fchrung des Kurators Avner Avraham (ehemaliger Mossad-Agent) und Avners Wandel vom operativen Agenten zum Ausstellungskurator (Sprache: Englisch)<\/p>\n<p>Anmeldung unter: info@juedischekulturmuenchen.de<\/p>\n<p>In Kooperation mit: Adolf Rosenberger gGmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 37 Jahren setzen die j\u00fcdischen Kulturtage M\u00fcnchen ein Highlight im M\u00fcnchner Kulturherbst und geben Einblicke in die Vielfalt und den Reichtum der j\u00fcdischen Kultur und Tradition. F\u00fcr das Programm 2023 konnte die Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition e. V. M\u00fcnchen renommierte Vertreter der j\u00fcdischen Kulturszene f\u00fcr einen Beitrag zu diesem Festival j\u00fcdischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2309","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2309"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2309\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2323,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2309\/revisions\/2323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}