{"id":2178,"date":"2018-07-23T11:36:05","date_gmt":"2018-07-23T09:36:05","guid":{"rendered":"https:\/\/jkm.webkonzeption.info\/?p=2178"},"modified":"2018-07-23T11:41:20","modified_gmt":"2018-07-23T09:41:20","slug":"forschen-um-zu-verstehen-simon-snopkowski-preisverleihung-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/?p=2178","title":{"rendered":"Forschen, um zu verstehen \u2013 Simon Snopkowski Preisverleihung 2018"},"content":{"rendered":"<p>Rund 300 G\u00e4ste aus Politik und Kultur kamen am 19. Juli auf Einladung der Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition ins M\u00fcnchner Cuvilli\u00e9stheater, um an der festlichen Simon-Snopkowski-Preisverleihung 2018 teilzunehmen. <\/p>\n<p>Kultusminister Bernd Sibler \u00fcbermittelte in Vertretung von Ministerpr\u00e4sident Dr. Markus S\u00f6der die Gr\u00fc\u00dfe der Bayerischen Staatsregierung und betonte: \u201eDer Simon-Snopkowski-Preis wurde ins Leben gerufen, um eine Br\u00fccke der Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung zu bauen. Er richtet sich gezielt an unsere jungen Menschen. Sie gestalten die Welt von morgen. Ich bin stolz auf die gro\u00dfartige Forschungsarbeit, die enorme Kreativit\u00e4t und den Ideenreichtum der ausgezeichneten Arbeiten.\u201c Ausdr\u00fccklich dankte Kultusminister Sibler der Ehrenvorsitzenden Ilse Ruth Snopkowski f\u00fcr ihr gro\u00dfartiges Engagement gegen das Vergessen und f\u00fcr die Erinnerung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Simon-Snopkowski-Preis wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft f\u00fcr j\u00fcdische Kultur und Tradition e. V. verliehen. Motto der Auszeichnung ist \u201eForschen, um zu verstehen\u201c. In diesem Sinn werden Projektarbeiten honoriert, die sich der Erforschung der j\u00fcdischen Geschichte und des Holocaust, vornehmlich in Bayern widmen. Der Simon-Snopkowski-Preis wurde 2006 von der langj\u00e4hrigen Vorsitzenden der Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition Ilse Ruth Snopkowski gemeinsam mit dem Bayerischen Kultusministerium im Gedenken an den Gr\u00fcnder der Gesellschaft Dr. Dr. Simon Snopkowski ins Leben gerufen. Seit 2010 erh\u00e4lt eine Pers\u00f6nlichkeit bzw. eine Institution einen Ehrenpreis f\u00fcr besondere Verdienste um das Judentum.<\/p>\n<p>Den Ehrenpreis 2018 erhielt Bundespr\u00e4sident a. D. Joachim Gauck f\u00fcr seine herausragenden Verdienste um die konsequente Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und f\u00fcr seinen Einsatz f\u00fcr die stetige Erinnerung an deren Opfer aus der Hand der Ehrenvorsitzenden Ilse Ruth Snopkowski. Die Laudatio hielt der Pr\u00e4sident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Pr\u00e4sident des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern Dr. Josef Schuster.<br \/>\nJoachim Gauck zeigte sich sehr beeindruckt von den ausgezeichneten Sch\u00fclerprojekten.&#8220;Gemeinsam mit jungen Menschen neue Wege zur Begegnung mit der Geschichte zu finden und Verantwortung zu \u00fcbernehmen f\u00fcr j\u00fcdisches Leben in einem offenen, demokratischen Deutschland,\u2013 das ist eine gro\u00dfe Aufgabe. Der Simon-Snopkowski-Preis f\u00fcr die engagierten und kreativen Sch\u00fcler zeigt uns, dass sie gelingen kann.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Mit dem Simon-Snopkowski-Preis 2018 wurden folgende Schulen ausgezeichnet<\/strong><br \/>\n\u2022\tRegiomontanus-Gymnasium Ha\u00dffurt f\u00fcr das internationale Projekt zur j\u00fcdischen Geschichte Europas \u201eLocal traces of Jewish life in Europe\u201c<br \/>\n\u2022\tFriedrich-R\u00fcckert-Gymnasium Ebern f\u00fcr die Wanderausstellung \u201eVergissmeinnicht \u2013 Das Schicksal von j\u00fcdischen Kindern aus den ehemaligen Landkreisen Ha\u00dffurt, Hofheim und Ebern in der Zeit des Nationalsozialismus\u201c<br \/>\n\u2022\tGabrieli-Gymnasium Eichst\u00e4tt f\u00fcr die Ausstellung \u201eHoffnung \u2013 Das Erbe von Emilie und Oskar Schindler\u201c<br \/>\n\u2022\tEinen Sonderpreis erhielt das Gymnasium H\u00f6chstadt a. d. Aisch f\u00fcr sieben W-Seminararbeiten zu \u201eAntisemitismus in Geschichte und Gegenwart\u201c<\/p>\n<p>Musikalisch umrahmt wurde der glanzvolle Festakt von Yael Gat und Avishai Shalom. Im Anschluss lud die Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition zu einem Empfang in den Comit\u00e9hof. Durch den Abend f\u00fchrte die BR Moderatorin Ilanit Spinner. Lange verweilten die Preistr\u00e4ger und G\u00e4ste bei guten Gespr\u00e4chen noch bei dem anschlie\u00dfenden Empfang, gesponsert von privater Hand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 300 G\u00e4ste aus Politik und Kultur kamen am 19. Juli auf Einladung der Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition ins M\u00fcnchner Cuvilli\u00e9stheater, um an der festlichen Simon-Snopkowski-Preisverleihung 2018 teilzunehmen. 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