{"id":1658,"date":"2016-09-06T11:02:13","date_gmt":"2016-09-06T09:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/jkm.webkonzeption.info\/?p=1658"},"modified":"2016-10-27T13:55:10","modified_gmt":"2016-10-27T11:55:10","slug":"unsere-naechste-veranstaltung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/?p=1658","title":{"rendered":"\u201eAuf Nachricht warten. Die Geschichte der j\u00fcdischen Familie Getreuer aus dem B\u00f6hmerwald 1938 \u2013 1942\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchvorstellung und Lesung mit der Autorin Regina Gottschalk<\/strong><\/p>\n<p><strong>Musikalische Umrahmung:<\/strong> <strong>Zarko Mrdjanov und Florian Ewald von der Gruppe Massel-Tov<\/strong><\/p>\n<p><strong>25. Oktober 2016, 19:30 Uhr<br \/>\nim Tschechischen Zentrum, Prinzregentenstra\u00dfe 7<\/strong><\/p>\n<p>Freier Eintritt <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Einf\u00fchlsam und detailliert rekonstruiert Regina Gottschalk, geb. Getreuer, die Geschichte ihrer deutsch-tschechisch j\u00fcdischen Familie in den Jahren der nationalsozialistischen Verfolgung. Dabei kombiniert sie k\u00fcrzlich gefundene Familienbriefe aus den Jahren 1938 bis 1942  &#8211; erg\u00e4nzt durch historische Fotos, Lebenserinnerungen und Tageb\u00fccher aus der Familie &#8211;  mit wissenschaftlich fundiertem Text.<br \/>\nIn dem kleinen b\u00f6hmischen Dorf Schwanenbr\u00fcckl an der Grenze zu Bayern lebt das Ehepaar Heinrich und Frieda Getreuer mit vier Kindern als einzige j\u00fcdische Familie im Dorf. Durch das M\u00fcnchner Abkommen 1938 wird die Familie zur Flucht ins vermeintlich sichere Prag gezwungen, wo sie aber bald von der NS-Verfolgung eingeholt wird. Den erwachsenen Kindern gelingt es in die USA zu emigrieren, die Eltern sollen sp\u00e4ter nachkommen. Mittels Briefen versucht die auseinandergerissene Familie den Zusammenhalt zu bewahren. Schlie\u00dflich werden die Eltern und fast alle anderen in Hitlers Machtbereich zur\u00fcckgelassenen Angeh\u00f6rigen deportiert und ermordet. Die Kinder warten noch lange vergeblich auf Nachricht \u2026<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition in Kooperation mit dem<br \/>\n<a href=\"http:\/\/munich.czechcentres.cz\/\">Tschechischen Zentrum M\u00fcnchen<\/a> und dem <a href=\"http:\/\/www.stifterverein.de\/de\/kulturreferent.html\">Kulturreferenten f\u00fcr die b\u00f6hmischen L\u00e4nder im Adalbert-Stifter-Verein<\/a> in Zusammenarbeit mit dem <a href=\"http:\/\/lichtungverlag.de\/\">lichtung verlag<\/a>.<\/p>\n<p>Zur Vita der Autorin:<br \/>\nDr. <strong>Regina Gottschalk<\/strong> geb. Getreuer, geboren 1940 in Prag, aufgewachsen in Dresden, 1957 Flucht mit den Eltern in die Bundesrepublik. Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in T\u00fcbingen und M\u00fcnchen. Nach dem Staatsexamen Promotion in T\u00fcbingen \u00fcber ein Thema zur Parteiengeschichte in der Weimarer Republik. Bis zur Pensionierung Lehramt f\u00fcr Deutsch, Geschichte und Sozialkunde an Gymnasien in M\u00fcnchen, Ingolstadt und Rosenheim. Dr. Regina Gottschalk lebt in Stephanskirchen (Lkr. Rosenheim).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchvorstellung und Lesung mit der Autorin Regina Gottschalk Musikalische Umrahmung: Zarko Mrdjanov und Florian Ewald von der Gruppe Massel-Tov 25. Oktober 2016, 19:30 Uhr im Tschechischen Zentrum, Prinzregentenstra\u00dfe 7 Freier Eintritt<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1659,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[87],"tags":[],"class_list":["post-1658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-events"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1658"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1727,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1658\/revisions\/1727"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}