{"id":1192,"date":"2015-01-01T13:38:13","date_gmt":"2015-01-01T12:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/jkm.webkonzeption.info\/?p=1192"},"modified":"2015-03-12T09:26:56","modified_gmt":"2015-03-12T08:26:56","slug":"literarisch-musikalische-soiree-in-der-seidl-villa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juedischekulturmuenchen.de\/?p=1192","title":{"rendered":"Literarisch-musikalische Soir\u00e9e in der Seidl-Villa"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Das wunderbare \u00dcberleben&#8220; &#8211;<br \/>\nWarschauer Erinnerungen 1939 &#8211; 1945<br \/>\ndes Pianisten und Komponisten W\u0142adys\u0142aw Szpilman\u2028<\/strong> <\/p>\n<p>am 11. M\u00e4rz, 19:30 Uhr <\/p>\n<p>Lesung aus den Erinnerungen W\u0142adys\u0142aw Szpilmans, Protagonist des bekannten Films \u201eDer Pianist\u201c von Roman Polanski.<br \/>\nDer mehrfach preisgekr\u00f6nte Film ist einem breiten Publikum bekannt, weniger bekannt ist, dass der Film nach der Vorlage des Buches \u201eDas wunderbare \u00dcberleben\u201c entstand, in dem Szpilman seine Erlebnisse in den Jahren 1939 bis 1945 schildert.<\/p>\n<p>Lesung und Gesang: <strong>Bo\u017cena \u017bo\u0142y\u0144ska<\/strong><br \/>\nKlavier: <strong>Aleksandra Mikulska<\/strong> <\/p>\n<p>Musik von W\u0142adys\u0142aw Szpilman und Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Veranstaltung Gelegenheit zum Gespr\u00e4ch mit den K\u00fcnstlern bei einem Get-together.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Br\u00fcderlichkeit. <\/p>\n<p><strong>Veranstaltungsort: Seidlvilla; Nikolaiplatz 1b<\/strong><br \/>\n(U 3\/6 Giselastra\u00dfe oder M\u00fcnchner Freiheit)<\/p>\n<p>Eintritt: 9.- Euro (erm\u00e4\u00dfigt 7.-)<\/p>\n<p>Voranmeldung: Gesch\u00e4ftsstelle der GCJZ Tel. 594 720; info@gcjz-m.de<\/p>\n<p>Veranstalter: Gesellschaft zur F\u00f6rderung j\u00fcdischer Kultur und Tradition e.V.,<br \/>\nGesellschaft f\u00fcr christlich-j\u00fcdische Zusammenarbeit und Haus des Deutschen Ostens.  <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Film &#8222;Der Pianist&#8220; von Roman Polanski schildert die Erlebnisse der j\u00fcdischen Familie Szpilman, die 1940 in das Warschauer Ghetto kam. Einzig der Sohn, der Pianist und Komponist Wladyslaw Szpilman, \u00fcberlebte. Dank polnischer Freunde gelang ihm die Flucht aus dem Ghetto, der Rest der Familie starb im KZ Treblinka. Der mehrfach preisgekr\u00f6nte Film ist einem breiten Publikum bekannt. Weniger bekannt ist, dass der Film nach der Vorlage des o.g. Buches, &#8222;Das wunderbare \u00dcberleben&#8220; entstand, in dem Szpilman seine Erlebnisse in den Jahren 1939 bis 1945 schildert. <\/p>\n<p>Bereits 1946 erschien das Buch in Polen unter dem Titel &#8222;Der Tod einer Stadt&#8220;. Es gab allerdings keine weiteren Auflagen, da das Buch den neuen kommunistischen Machthabern missfiel, denn Szpilman beschreibt darin u.a., dass polnische und ukrainische Kollaborateure beim Holocaust mitgeholfen hatten, und dass er durch den deutschen Offizier Wilm Hosenfeld gerettet wurde. Auf Initiative des Sohnes von W. Szpilman, Andrzej, wurde das Buch ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter neu verlegt und in viele Sprachen \u00fcbersetzt. Seit 1998 liegt auch eine deutsche \u00dcbersetzung vor.  <\/p>\n<p>Szpilman hat sehr viel f\u00fcr das polnische Musikleben getan. Er hinterlie\u00df zahlreiche Kompositionen, vor allem \u00fcber 500 Lieder in den unterschiedlichsten Stilen. Diese sind bis heute in Polen bekannt und werden immer noch sehr gerne gesungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Das wunderbare \u00dcberleben&#8220; &#8211; Warschauer Erinnerungen 1939 &#8211; 1945 des Pianisten und Komponisten W\u0142adys\u0142aw Szpilman\u2028 am 11. M\u00e4rz, 19:30 Uhr Lesung aus den Erinnerungen W\u0142adys\u0142aw Szpilmans, Protagonist des bekannten Films \u201eDer Pianist\u201c von Roman Polanski. 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