RÜCKBLICK AUF UNSERE LETZTEN VERANSTALTUNGEN

5. Jüdische Filmtage München im Gasteig

27. – 30. April 2015

Die Jüdischen Filmtage München, die im 2jährigen Intervall zum 5. Mal stattfinden, widmen sich 70 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und Beendigung des Zweiten Weltkrieges den Themen Überleben, Antisemitismus und Identitätssuche. Die Filme sind vorwiegend in der Originalfassung zu sehen, so zur Eröffnung der Spielfilm „Lauf Junge lauf“, der bisher nur in der synchronisierten Fassung zu sehen war (27.04.). Ein Themenabend Israel erinnert an den israelischen Visionär Abie Nathan, der in den 1970er/80er Jahren von seinem Schiff im Mittelmeer aus über seinen Piratensender „Voice of Peace“ zum Frieden in der Region aufrief (28.04. bei freiem Eintritt). Der Dokumentarfilm „50 Children“ erzählt die wahre Geschichte eines amerikanischen Ehepaares, das 1939 50 Kinder aus dem von den Nazi besetzten Wien in die USA retten konnte (29.04. im engl. O). „The Last Nazi Hunter“ berichtet von den unglaublichen Erfahrungen des Efraim Zuroff, des Leiters des Simon-Wiesenthal-Centre Jerusalem, bei der Aufspürung von Naziverbrechern (29.04.).Unter weiteren Filmen wird auch der Oscar-prämierte Film „Ida“ zu sehen sein (30.4.).

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Rückblick: 28. Jüdische Kulturtage München

15. – 25. November 2014 im Gasteig und im Jüdischen Museum

Mit einer Sternstunde der Klezmermusik eröffnete die kanadische Musikgruppe Kleztory die 28. Jüdischen Kulturtage München. Viel Applaus erntete auch der Vortrag von Prof. Michael Wolffsohn und das Gastspiel des Jüdischen Theaters Berlin mit seinen Ephraim-Kishon-Humoresken. Zu israelischen Shooting-Stars entwickelten sich die Musiker von Ramzailech, die auf ihrer Deutschland-Tournee ungeahnte Resonanz finden und bei ihrem Konzert in der Black Box alle Zuschauer das Tanzbein schwingen ließen. Auch die Musikgruppe Baladino überzeugte von ihrer Qualität mit ihren Variationen sefardischer und Ladino-Musik.

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Rückblick „Es war einmal in Odessa“

Zum 120. Geburtstag von Isaak Babel.

Mi., 9. Juli 2014, 19:00 Uhr
Black Box, Gasteig, Rosenheimerstraße 5, 81667 München

Eine literarisch-musikalische Performance mit Lesung aus Babels berühmten Werken, umrahmt von Liedern und Musik.

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Rückblick „Ostwestlich – westöstlich“ 28.1.2014

28. Januar 2014, 19:00 Uhr im Tschechischen Zentrum (Prinzregentenstraße 7, 80538 München)

Großen Publikumsanklang fand der Abend zu Marc Chagall und dem jüdisch-tschechischen Schriftsteller Jiri Langer im Tschechischen Zentrum, der unter dem Motto „Ostwestlich – westöstlich“ kurzweilig die zwei unterschiedlichen Wege der beiden Künstler beleuchtete.

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Rückblick „Giornata della Memoria“ 27.1.2014

27. Januar 2014, 19 Uhr im Italienischen Kulturinstitut (Hermann-Schmid-Str. 8 (U3/U6 Goetheplatz))

Wie auch in den vergangenen Jahren luden auch heuer die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. und das Italienischen Kulturinstitut wieder am 27. Januar zu einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags.

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Rückblick auf die Jüdischen Kulturtage 2013

Vielseitig und kontrovers, modern und traditionsbewusst, so präsentierten sich die die 27. Jüdischen Kulturtage München.

Ein Ereignis ganz besonderer Art war schon die Eröffnung der 27. Jüdischen Kulturtage im Festsaal des Alten Rathauses. Marianne Sägebrecht schaffte es, musikalisch begleitet von Lenn Kudrjawizki, mit den Gedichten Hilde Domins eine geradezu magische Stimmung zu kreieren und die Zuhörer zu verzaubern.

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Rückblick auf die 4. Jüdischen Filmtage München

16.04.2013 bis 18.04.2013

Schon der Eröffnungsvortrag der renommierten ZEIT-Korrespondentin Gisela Dachs zur Entwicklung des israelischen Films stimmte das Münchner Publikum auf die kommenden Filmtage ein und machte neugierig auf die vielfältige israelische Kinolandschaft.

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Rückblick auf die 26. Jüdische Kulturtage München 17.-27.11.2012

Gleich das Eröffnungskonzert in Erinnerung an Raoul Wallenberg, ausgeführt vom Orchester Jakobsplatz München, bot eine Überraschung insofern als die deutsche Erstaufführung der Komposition „Transformation of Memory“, einen äußerst gelungenen Weg aufzeigte, wie man Musik in Verbindung mit Videoprojektionen und live Aussagen zu einem eindrucksvollen Medium der Erinnerungskultur gestalten kann. Der Komponist Hendrik Strindberg, der eigens aus Schweden eingereist war, freute sich über die Begeisterung des applaudierenden Publikums. Auch der Thementag mit dem Spielfilm von Istvan Szabo „Ein Hauch von Sonnenschein“ und dem Dokumentarfilm von Klaus Dexel „Der Fall Raoul Wallenberg“ mit anschließender Podiumsdiskussion zogen ein interessiertes und dankbares Publikum an.

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Nachlese: November 2011 im Zeichen unseres Doppeljubiläums

25 Jahre Jüdische Kulturtage München (12. – 22. 11.2011)

Chava Alberstein (Foto rechts) , Israels Grande Dame des jüdischen Liedes, eröffnete das Festival, das unter dem Motto „Ein Kaleidoskop jüdischer Kulturen“ lief. Daher standen nicht nur die großen und weitgehend ausverkauften Konzerte aschkenasischer und sefardischer Musiktradition auf dem Programm, sondern auch filigrane Anklänge, wie in der Hommage an den jüdischen Komponisten Werner R. Heymann, an den seine Tochter, ein Multimedia-Porträt und ein UFA-Spielfilm erinnerten. Neue Akzente setzten Jiddisch-Schriftsteller Lev Berinski und das Rocktheater Dresden mit der Präsentation weltbekannter Rock’n Roll Songs in jiddischer Sprache. Ausverkauft war auch die Abschluss-Veranstaltung „von Bagdad nach Jerusalem“ des israelischen Bestsellerautors Eli Amir.

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Rückblick: Jüdische Filmtage München 2010

Auch in diesem Jahr war mit Ajami wieder ein israelischer Film für den Oscar nominiert, auf dem Internationalen Festival der Filmhochschulen München räumen FilmstudentInnen aus den drei israelischen Filmhochschulen regelmäßig Preise ab, Dokumentar- und Spielfilme jüdischer FilmemacherInnen genießen weltweit hohes Ansehen, lediglich in die deutschen Kinos schaffen es nach wie vor nur wenige Produktionen. Mit den Jüdischen Filmtagen, die vom 14. bis 17. März 2010 zum zweiten Mal im traditionsreichen Gabriel Filmtheater München stattfanden, bot die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. RegisseurInnen ein Forum, ihre Filme dem deutschen Publikum vorzustellen.

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